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Carl Lampert

21.11.2017 11:01
Von: Schülerinnen und Schüler der Klasse B1b/B1d
Kategorie: LBSBR3

Euthanasie in Vorarlberg

Euthanasie in Vorarlberg

 

Am Montag, den 13.11.2017 hielt Herr Dr. Weber in der 9. und 10. Stunde für die Bank-, Büro- und Einzelhandelsklassen einen Vortrag zum Thema: „Vom Wert des Lebens und wer darüber entscheidet, was lebenswert ist“.

Nach einer herzlichen Begrüßung hörten wir zuerst ein paar interessante Informationen über Karl Lampert, der in Göfis aufwuchs, in Feldkirch das Gymnasium besuchte und 13 Jahre als Kaplan in Dornbirn sich vor allem für Jugendliche einsetzte.  Nach seinem Studium im Vatikan in Rom wurde er  zum Provikar (= Bischofstellvertreter) von Tirol/Vorarlberg ernannt. Carl Lampert wurde während der NS-Zeit aufgrund seiner religiösen Überzeugung durch das Fallbeil ermordet.

Danach erklärte uns Herr Weber, dass das Wort Euthanasie „Gnadentod“ bedeutet, und dass über die Aktion T4 330 Männer und Frauen, Jugendliche und sogar Kinder in der Zeit des Nationalsozialismus von der Heil- und Pflegeanstalt Valduna aus in den Tod durch Gas (Schloss Hartheim – Oberösterreich) geschickt wurden. Diese geplante Tötung von behinderten und kranken Menschen geschah deshalb, weil diese angeblich für die Volksgemeinschaft eine große Belastung vor allem in finanzieller Hinsicht dargestellt haben.

In der Folge gingen wir mit unseren Fachlehrern in die Klassen und bearbeiteten in Gruppenarbeit einen Arbeitsauftrag mit dem Titel: Die zehn Leitsätze zur Gattenwahl.

Am Schluss trafen wir uns wieder alle in der Aula, wo Herr Weber unsere Fragen ausführlich beantwortete und wir noch für ca. 10 Minuten einen Dokumentarfilm über das Thema Euthanasie in Vorarlberg angeschaut haben.

Alles in allem war der Vortrag für uns sehr lehrreich, wofür wir uns recht herzlich bedanken.