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Besuch bei Ferdl Honig

10.10.2017 14:08
Von: Laura Lissmann
Kategorie: LBSBR3

Die E2a in Sulzberg

Ferdl Herburger Honig:

Am Donnerstag, den 05.10.2017 haben wir, die E2a eine Exkursion zur Imkerei Ferdl Herburger in Sulzberg gemacht. Die Imkerei entstand vor 19 Jahren. Damals entdeckte Herr Herburger seine Leidenschaft, nachdem ihm ein Bienenstock zugeflogen ist. Er behielt diesen und fing an, Bienen zu züchten. Seine Familie betreibt aber schon seit 30 Jahren eine Landwirtschaft mit Rindern, erst später baute er das Imkerhaus dazu. Er arbeitet seit 10 Jahren mit der Firma Suterlütty zusammen. Diese hat mit dem Imker das ganze Konzept entwickelt, dies dauerte vier Jahre. Herr Herburger ist seit Anfang an zufrieden mit der Zusammenarbeit. Er selber besitzt 250 Bienenvölker, in einem Volk leben 10.00 - 15.000 Bienen zusammen. Herr Herburger ist ein Wanderimker, das bedeutet, er fährt mit den Bienenstöcken dem Honig und der Sonne hinterher. Außerdem stellt er Wald-, Blüten-, Waldblüten- und Löwenzahnhonig her. Diese haben verschiedene Farben. Der Waldhonig ist flüssiger und hat eine Bernsteinfarbe, dagegen ist der Cremehonig - wie sein Name schon verrät - cremig und gelblich. Wusstet ihr, dass eine Biene für ein Kilo Honig 15 ooo km fliegen müsste. Im Durschnitt fliegt sie nur 3 -5 km um Nektar zu sammeln. Dies würde sie in ihrer Lebenszeit nicht schaffen, denn da produziert sie nur einen Fingerhut voll Honig. Er erzählte uns außerdem, dass Bienen lebensnotwendig für uns und unsere Umwelt sind. Ohne ihre Bestäubung würde nichts mehr wachsen und wir hätten das Luxusgut Honig nicht. Leider ist ihr Aussterben sehr bedroht und das hängt nicht von ihren natürlichen Feinden wie zum Beispiel die Warobamilbe ab, sondern 90% der Imker ab. Eine Biene lebt von 6 Wochen bis zu 8 Monaten, eine Königin kann bis zu 5 Jahre alt werden. Diese werden auch markiert damit der Imker sie schneller in der Wabe findet. Die männlichen Biennen auch Drohnen genannt, sterben sofort nach der Begattung der Königin. Normale Biennen sterben sofort nach dem Stich, weil ihre Hauptschlagader sofort durchtrennt wird. Dies geschieht aber nur wenn sie ein Säugetier oder Menschen stechen. Herr Herburger zeigte uns seinen ganzen Hof und die Honigproduktion bis zu Verpackung. Er stellt nämlich auch außer Honig und Wachs auch andere Erzeugnisse her, wie Lippenpflege, Handcreme, Gummibärchen und Propolis. Zum Schluss bekamen wir alle noch eine Jause und Honig, Gummibärchen und Lippenpflege mit. Es hat uns allen sehr gefallen und wir hatten auch sehr viel Spaß.