Banner
VOBS MoodleqibbSchreibtrainerOffice 365

Marketingschulung

14.03.2016 15:16
Von: Annette Gratzer
Kategorie: LBSBR3

Vorarlberger Traditionsunternehmen

Die E1a hatte heute Besuch von Katharina Rehm und Christian Kerber von der Firma Sutterlüty. Während es beim Vortrag von Frau Rehm um Marketing und Regionalität ging, behandelte Herr Kerber die Herstellung des Kundenmagazins der Firma Sutterlüty.

Katharina Rehm startete mit der Geschichte des Familienunternehmens, dessen Wurzeln auf Ulrich Sutterlüty zurückzuführen sind. Seit 1952 können die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger bei Sutterlüty einkaufen. Dabei achtet das Unternehmen nicht nur auf Regionalität bei den Lebensmitteln die es anbietet, sondern auch auf Regionalität beim Bau der einzelnen Märkte. Die Gebäudestruktur der Sutterlüty-Märkte wird mit heimischen Produkten wie z.B. Holz errichtet. Frau Rehm sprach von einem Kreislauf: Firmen aus der Region liefern Material für die Errichtung der Gebäude und werden nach der Fertigstellung zu Kunden der einzelnen Märkte.

Regionalität bedeutet bei Sutterlüty, dass Sutterlüty-Produkte tatsächlich aus dem Ländle und aus dem naheliegenden Grenzbereich kommen. Der Kunde erkennt dies am Ländle-Herz auf dem entsprechenden Produkt. Gerade in der heutigen Zeit ist es für Konsumentinnen und Konsumenten besonders wichtig, die Herkunft der Lebensmittel zu kennen.

Das Unternehmen unterscheidet zwischen Ländle-Pur-Herz (komplettes Lebensmittel ist aus dem Ländle – also Herstellung sowie Zutaten) und Ländle-Herz (Produkt wurde in Vorarlberg hergestellt, Zutaten sind aus Vorarlberg und dem grenznahen Gebiet) auf ihren Produkten.

Ein Beispiel dafür ist der Sutterlüty’s Apfelsaft gespritzt, den heute zur Begrüßung jeder Lehrling erhalten hat. Er ist mit dem Ländle-Herz ausgestattet, da er in Vorarlberg von der Firma Krammel in Lustenau hergestellt wird, die Äpfel aus Vorarlberg und dem grenznahen Gebiet kommen und das Quellwasser aus dem Arlbergmassiv stammt.

Das Familienunternehmen Sutterlüty hat Respekt vor der Landwirtschaft. Dies ist unter anderem auf den Gründer des Betriebes zurückzuführen, der auf einer Landwirtschaft aufgewachsen ist. Das Vorarlberger Unternehmen gründet langfristige Partnerschaften mit Landwirten, gewährt Abnahmesicherheiten und eine faire Preisgestaltung.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass Sutterlüty mit verschiedenen Landwirten in einer Art „Symbiose“ zueinander steht.

Christian Kerber erklärte die Herstellung der Kundenzeitschrift „b’sundrig“. Das erste Sutterlüty-Magazin ist im Juni 2005 erschienen. Ab 2015 können Vorarlbergerinnen und Vorarlberger die interessante und sehr informative Lektüre „b’sundrig“ lesen und erleben.

Das Magazin erscheint 6x im Jahr mit je 154.000 Stück. Somit sind nahezu alle Haushalte in Vorarlberg mit der „b’sundrigen“ Zeitschrift ausgestattet.

Der Inhalt reicht von Kochrezepten über die Vorstellung von Partnerschaften mit den einzelnen Betrieben bis zu Bastelanleitungen für Familien. Auch Berichte über firmeninterne Fortbildungen sowie bestimmte Freizeitaktivitäten sind in der Zeitung zu finden. Also alles in allem sehr spannend.

Die Schülerinnen und Schüler konnten den Vortragenden gut folgen und stellten wichtige Fragen.

Wir bedanken uns bei Katharina und Christian sowie bei der Firma Sutterlüty für die Schulung.