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Vorarlberg Milch

04.11.2014 13:53
Von: Daniela Gross
Kategorie: LBSBR3

Milch bringts

Besuch der E2a bei der Firma Vorarlberg Milch

Natürlich vom Ländle….

Am Freitag, 31.10.14, durfte unsere Klasse die Milch- und Joghurtabfüllanlagen der Firma Vorarlberg Milch besichtigen – ebenso wie das dazugehörende Labor. Die Produktion von Käse konnten wir auf Grund der strengen Sicherheitsbestimmungen und dessen Empfindlichkeit nicht besichtigen.

Am Beginn der Führung wurden wir mit Mänteln, Hauben und Überschuhen ausgestattet. Zuerst wurden uns die im Außenbereich befindlichen Milchtanks gezeigt, von denen zwei je 500 Liter fassen und zwei je 1000 Liter. Diese Milchtanks sind in einige kleinere Tanks unterteilt, damit die Milch verschiedener Qualität nicht vermischt wird (Biomilch). Außerdem steht bei der Vorarlberg Milch ein riesiger Tank für Eiswasser, das für die Kühlung der Milch nach dem Pasteurisierungsvorgang benötigt wird. Das Heißwasser wird an die nahegelegene Schule und das Waldbad geleitet – diese sparen dadurch Heizkosten.

Im hauseigenen Labor werden täglich Kontrollen der Milch durchgeführt, um mögliche Reststoffe von Medikamenten oder Keimen zu entdecken. Diese Milch darf nicht in die Produktion gelangen. Um diese Überprüfungen durchführen zu können, müssen gelegentlich ätzende Substanzen verwendet werden. Daher gibt es für die Mitarbeiter/innen eine Notdusche für den Körper sowie für die Augen.

Der Abfüllbereich ist in den alten sowie den neuen Trakt aufgeteilt. Die ältere Abfüllmaschine schneidet die Kartons im Gegensatz zur neuen Maschine erst nach der Befüllung des Kartonschlauches in einzelne Packungen. Bei der Vorarlberg Milch gibt es auch drei verschiedene Joghurt-Abfüllanlagen, die je nur eine Becher- oder Kübelgröße abfüllen können. Eine davon ist eine Karussellabfüllanlage, die einer Flaschenabfüllanlage ähnelt.

Die Fruchtkonzentrate bezieht die Firma Vorarlberg Milch von österreichischen Firmen, z.B. Darbo. Die Milch stammt nur aus Vorarlberg und muss gentechnikfrei sein.

Im Lager wird die FIFO-Technik (first in first out) angewendet. Das bedeutet, dass Ware, die zuerst ins Lager kommt auch zuerst wieder ausgeliefert wird.

Den Überschuss an Molke verkauft die Firma Vorarlberg Milch an andere Betriebe weiter, die daraus andere Produkte herstellen.

Daniela Gross