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Lehrausgang Vorarlberger Mühlen und Mischfutterwerke GmbH

09.04.2013 10:19
Von: Christiane Meusburger
Kategorie: LBSBR3

Mehl aus Vorarlberg

Lehrausgang Vorarlberger Mühlen und Mischfutterwerke GmbH

17 Schüler/Innen der ersten Will* Klasse erhielten am 8. April einen Einblick in die Produktionskette: Vom Getreidekorn zum Mehl. Das Getreide wird per Waggon zu 80% aus Österreich angeliefert, 20% werden aus Süddeutschland bezogen. Die Mühle produziert innert 24 Stunden 120 000t Getreide. Aus 80% wird Mehl produziert, die restlichen 20% ergeben Kleie. Es werden drei Getreidesorten produziert: Weizen, Durum (Grieß) und Dinkel. Alle Kornsorten, vom Mutterkorn bis zum Dinkel, werden im Labor genauestens untersucht.

Während der Reinigungsvorgänge werden die Körner von Unreinheiten, beispielsweise Erde und Sand, befreit. In der Schaltzentrale werden alle automatisierten Prozesse per Knopfdruck eingestellt und überwacht. Das Getreidekorn durchläuft nach den Reinigungsprozessen die Walzen genauso wie den Sicher (Siebmaschinen), bevor es im Mehlsilo gelagert wird. Die Kapazität des Silos beläuft sich auf immense 65t.

Trotz der heute doppelt so hohen Produktionsmenge im Gegensatz zu früher, sind noch 18 Mitarbeiter im Unternehmen tätig (früher 50). Neben dem Automatisierungsprozess, liegt der Hauptgrund dafür im Verkauf des sogenannten Losen Mehls. Das heißt, dass ein Großteil der Produktion in Tanks verkauft wird, unmittelbar an den Hersteller, wie beispielsweise an die Bäckerei Hammerl. Früher wurde die gesamte Produktion in 50kg Säcke abgefüllt. Heute beläuft sich die maximale Abfüllmenge auf 30kg.

Herzlichen Dank an die Müllermeister Wolfgang Dobler und Markus Schaller für die umfangreichen Informationen während der Führung sowie die abschließend erhaltenen Give-Aways.