Banner
VOBS MoodleqibbSchreibtrainerOffice 365

Besuch bei der FH Dornbirn

21.02.2013 12:09
Von: Nadja Blenke, Elmas Rüzgar, Christian Gerencir, Novica Injac und Isabella Troppe
Kategorie: LBSBR3

Lernen fürs Leben

Am Donnerstag, den 31. Jänner 2013 gingen die 3. Büroklassen B3a und B3b im Rahmen des Fachpraktikumsunterrichts in die Fachhochschule Dornbirn.

Wir bildeten kleine Gruppen und unsere Lehrpersonen Frau Dietrich, Herr Achberger und Herr Wald verteilten Arbeitsaufträge, die wir während des Besuches der Fachhochschule erledigen mussten.

Hier einige STATEMENTS von Schülern zum Schulausflug:

Nadja Blenke: Mir hat der Ausflug zur  Fachhochschule sehr gut gefallen. Wir konnten viel Neues über Marketing erfahren. Besonders die Vergleiche  der Fachhochschule mit einer Firma wie Redbull waren sehr interessant und aufschlussreich.

Elmas Rüzgar: Mir hat der Besuch sehr gut gefallen, da ich den Vortrag von Herrn Martin Hefel äußerst interessant und informativ gefunden habe. Auch hat mir der darauffolgende Rundgang in der FHV gut gefallen, da man einen guten Einblick in die Studien- und Arbeitswelt in der FHV bekommen konnte.

Christian Gerencir: Ich war positiv überrascht wie interessant die Stunden in der Fachhochschule gewesen sind. Bei der Rundführung durch die Gebäude der FH ist mir erst bewusst geworden, wie groß die Fachhochschule wirklich ist.

Novica Injac: Mir hat gefallen, dass wir einen kleinen Einblick in den Alltag der Fachhochschule Vorarlberg bekommen konnten. Da die FHV auch sehr viel Wert auf Praxisarbeit unter dem Studium legt, weiß man von Anfang an, ob es die richtige Berufswahl ist. 

Isabella Troppe: Mir hat der Vortrag von Herrn Hefel am besten gefallen. Er kann sehr gut erklären und hat viele interessante Beispiele gebracht. Außerdem finde ich die Idee von einem Studium bei dem man nebenbei Vollzeit arbeiten kann sehr gut.

   

Name:           Martin Hefel

Wohnort:        Dornbirn

Geburtstag:   21.11.1960

Beruf:             Marketingleiter bei der FH Vorarlberg

Der gebürtige Dornbirner Martin Hefel besuchte die Pädagogische Akademie in Innsbruck und studierte Psychologie und Pädagogik an der Innsbrucker Universität. Von 1992 bis 1995 machte er das Propädeutikumin Schloss Hofen.

Martin Hefel arbeitete zunächst als Jugendheimleiter und Lehrer. Er unterrichtete in verschiedenen Schulen Englisch, Deutsch, Sport und Werken. Von 1992 bis 1993 baute er die Beratungsstelle Clean-Feldkirch auf und leitete diese, anschließend widmete er sich dem Aufbau der Präventionsstelle SUPRO-Werkstatt für Suchtprophylaxe, die er bis Ende 2003 leitete.

Infolge übernahm er die Leitung des Bereiches Projektmanagement und Marketing der Stiftung Maria Ebene. Aktuell absolviert Hefel den Masterstudiengang „Organisationsberatung und Organisationsentwicklung“.

Seit Januar 2007 leitet Herr Hefel die Abteilung Marketing und Kommunikation der FH Vorarlberg, kurz FHV genannt.

Seine Devise:  Lebe Deine Träume - sei neugierig und wissbegierig. Halte deine Augen sowie dein Herz offen und lass‘ andere an deinem Glück teilhaben.

 

Interview mit Martin Hefel:

Blenke: Wussten Sie immer schon dass Sie einmal im Bereich Marketing arbeiten wollten? 

Hefel: Nein, ich dachte nie daran im Marketing zu arbeiten. Ich wollte ursprünglich in der Sozialen Arbeit bleiben.

Rüzgar: Sie haben schon ein CSR Projekt mit Redbull gemacht. Könnten Sie uns von einem genauer etwas erzählen? 

Hefel: Eines meiner ersten großen österreichweiten Projekte brauchte einen größeren Finanzierungsrahmen und zwar einen langfristigen. Ich habe also Partner gesucht, die helfen dieses Sozialprojekt breit und langfristig umzusetzen. Red Bull unterstützt einige größere Sozialporjekte, jedoch nie unter der Marke Red Bull. Eines davon ist das Projekt, das ich damals initiiert habe und welches auch jetzt noch österreichweit umgesetzt wird. Red Bull ist jedoch nicht ein klassischer Sponsor sondern, wenn sie was machen, dann ordentlich. Das heißt für Red Bull: Lieber an einigen wenigen Projekten beiteiligt sein, dort aber mit höchster Qualität und mit viel Engagement.

Troppe: Für welche Studierende können Sie die FHV empfehlen?

Hefel: Die FHV ist die Hochschule für Neugierige, Interessierte und Wissensdurstige Querdenker. Also für Eigenständige Menschen, egal ob diese aus der AHS, BHS kommen oder von der Lehre mit einer Berufsreifeprüfung. Wichtig ist, dass Sie wirklich interessiert sind an dem, was sie studieren wollen. Wenn jemand diesen Hunger hat, dann ist er in dem, was er macht auch gut!!!

Injac: Welche Fächer kann man an der Fachhochschule wählen? 

Hefel: Wir bieten Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Gestaltung und Soziales an. Im Bereich Wirtschaft gibt es einen berufsbegleitenden Bachelor „Internationale Betriebswirtschaft“. Diesen gibt es auch als Vollzeitstudium. Im Bereich Technik ist der Bachelor Wirtschaftsingenieur berufsbegleitend. Alle anderen technischen Bachelorstudiengänge, wie Informatik, Mechatronik, Elektrotechnik, Maschinenbau sind Vollzeitstudien. Auch die beiden Bachelor Studiengänge Intermedia (Gestaltung) und Soziale Arbeit sind Vollzeitstudiengänge.  Bei den Master Studiengänge in den vier Bereichen sind die Meisten berufsbegleitend aufgebaut.

Isabella Troppe: Sie werden die Fachhochschule dieses Jahr noch verlassen. Gab es einen bestimmten Anlass?

Hefel: Seit langer Zeit möchten meine Freunde, die ein Handels KMU mit ca. 150 MitarbeiterInnen führen, dass ich in ihren Betrieb komme. Da sie jetzt endgültig eine Entscheidung treffen mussten und sonst ausgeschrieben hätten, war es für mich an der Zeit eine endgültige Entscheidung zu fällen. Dies fiel mir nicht ganz leicht, da die Hochschule ein sehr spannender, vielseitiger und abwechslungsreicher Arbeitsplatz ist. Die neue Aufgabe bei der Firma Farben Morscher interessiert mich jedoch sehr und stellt mich vor viele neue große Herausforderungen. Deshalb habe ich mich für einen Wechsel entschieden.

 

Dieser Bericht wurde im Rahmen des FP-Unterrichts von den Schülerinnen Nadja Blenke, Elmas Rüzgar, Christian Gerencir, Novica Injac und Isabella Troppe erstellt.